In Zeiten, in denen das Gemüse fern abseits der Ballungszentren gedeiht, wird es für normale Menschen immer schwieriger, Gemüse ausserhalb eines Ladentresens kennenzulernen.
Der Werdegang vom Samen zur Frucht, die Mühen, welche nötig sind um die unser Gemüse anzubauen, die Abhängigkeit von Wind, Boden und Jahreszeit – all das lässt sich auf Gemeinschafsäckern erleben!
Die Lebensmittelerzeugung unserer Gesellschaft steckt in einer tiefen Kriese. Zu billig sind die Lebensmittel dank Aldi & co. Jedes Jahr reduziert sich die Zahl der Landwirte und die die bleiben, werden jedes Jahr größer um am Markt zu bestehen.
Die politische Aussage einer Teilnahme an einem Gemeinschaftsacker ist: Lebensmittel sind es für mich wert, Lebenszeit in ihren Anbau zu investieren!
Gemeinschaftsäcker nutzen ein intelligentes, Arbeitsteiliges Konzept für eine gemeinschaftsgetragene Lebensmittelerzeugung, in der der Mensch wieder einen Platz auf dem Acker findet und der Traktor nur dort zum Einsatz kommt, wo er unersätzlich ist.
Gemeinschaftsäcker sind eine faire Einkommensalternative für Landwirte. Sie sichern Bäuerliche Existenzen, denn das Einkommen ist fest planbar und die Teilnehmer tragen die Risiken von Qualitäts- und Ertragsschwankungen mit.
Gerade Jungbäur*innen bieten sie eine Perspektive ohne viel Land und Geld in die Lebensmittelerzeugung einzusteigen!
